Frontier und CMS erstellen Studie zu ökonomischen und rechtlichen Aspekten eines Weiterbetriebes des Flughafens Tegel

Frontier Economics und die Anwaltskanzlei CMS haben heute eine Studie zu der Frage, ob der Flughafen Berlin Tegel offen bleiben soll, veröffentlicht. Für Tegel – Berlins verkehrsreichstem Flughafen – gibt es derzeit eine rechtliche Verpflichtung direkt nach Inbetriebnahme des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) zu schließen. Ursprünglich war die Eröffnung von BER für 2010 geplant. Nach einer Reihe an Verzögerungen ist BER jedoch nach wie vor nicht in Betrieb; das endgültige Eröffnungsdatum ist noch nicht bekannt.

Die von Ryanair in Auftrag gegebene Studie stellt fest, dass es rechtliche Möglichkeiten gibt, Tegel weiterzubetreiben, und dass es dafür wichtige wirtschaftliche Gründe gibt.

Eine Schließung von Tegel würde

  • zu einer starken Verringerung der Flughafenkapazität in Berlin und zu sofortigen Kapazitätsengpässen führen;
  • den Wettbewerb verringern; und
  • Wahlmöglichkeiten für Passagiere reduzieren.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass – wenn Tegel geschlossen werden würde – BER bei seiner Eröffnung bereits überlastet wäre. Die Nachfrage nach Flugreisen von und nach Berlin ist in den letzten Jahren stark angestiegen und übertrifft die Bedarfsprognosen, auf die sich die Planung für BER stützte, deutlich. Bis zum Jahr 2030 könnten in der Folge der hohen Nachfrage die Flugpreise zu Spitzenzeiten um mehr als 50% ansteigen, was zu weiteren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und einer verschlechterten Anbindung Berlins an den internationalen Luftverkehr führt.

Frontier Economics berät regelmäßig Flughäfen und Fluggesellschaften zu den Themen Regulierung, Flughafenerweiterung und Konnektivität.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Miriam Rau unter m.rau@frontier-economics.com, oder +44 (0)20 7031 7000.