Mobilität der Zukunft

Auf Einladung von MdEP Sabine Verheyen stellte David Bothe, Associate Director bei Frontier (Europa) am 20.02.2019 bei einer Gesprächsrunde im Europäischen Parlament zum Thema „Wasserstoffverbrennungsmotor - eine zukünftige Alternative?“ jüngste Analysen von Frontier Economics zur Zukunft der Mobilität vor

Die rund 40 Teilnehmer aus Parlament, Kommission und Branchenvertreter erfuhren, dass für eine erfolgreiche Verkehrswende in einer systemischen Betrachtung immer auch die Energieversorgung mit berücksichtigt werden muss. David Bothe machte in seiner Präsentation klar, dass aus Sicht der Energiewirtschaft vier Faktoren über den Erfolg eines Energieträgers entscheiden: Kosten, Technologie, Akzeptanz und Versorgungssicherheit. Unter Einbeziehung dieser vier Punkte kam er zu dem Schluss: „Wenn wir die Energiewende bezahlbar und umsetzbar gestalten wollen, kommen wir an chemischen Ernergieträgern wie Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen nicht vorbei.“ Jede neue Technologie sei auf eine Infrastruktur angewiesen. Während für eine Elektrifizierung des Verkehrs ein Mehrfaches der derzeitigen Infrastruktur notwendig sei, könne man für chemische Energieträger auch auf die vorhandene Infrastruktur zurückgreifen. „Man muss Infrastrukturen wie Pipelines, die ursprünglich für fossile Energieträger gedacht waren, nicht außer Betrieb setzen, sondern man kann sie für andere flüssige und gasförmige Energieträger nutzen, wie zum Beispiel Wasserstoff.“

Frontier Economics berät regelmäßig zu Fragen der Energie- und Verkehrswende.

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