Strommarktkooperation zwischen Schweiz und der EU

Frontier hat im Auftrag des schweizerischen Bundesamtes für Energie (BFE) und der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) analysiert, wie verschiedene Formen der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU im Strommarkt aussehen könnten.

Nun wurde der entsprechende Bericht mit der Zusammenfassung unserer Ergebnisse veröffentlicht.

Da die Schweiz kein EU-Mitglied ist, werden die EU-Vorschriften für den grenzüberschreitenden Stromhandel in der Schweiz nicht automatisch übernommen, sondern in Form bilateraler Abkommen festgelegt. Vor dem Hintergrund des sich wandelnden Strommarktes und neuer EU-Regularien wird in naher Zukunft eine Aktualisierung bestehender Abkommen erforderlich sein.  Dies wirft die Frage auf, wie sich der grenzüberschreitende Stromhandel zwischen der Schweiz und der EU in Zukunft so organisieren lässt, dass einerseits die Versorgungssicherheit gewährleistet und andererseits Wohlstand maximiert werden kann.

Unter Anwendung von EU-Strommarktmodellierung und Übertragungsnetzsimulationen hat Frontier in Zusammenarbeit mit der TU Graz verschiedene Kooperationsformen  (von der voll integrierten Marktkopplung bis zur begrenzten NTC-basierten Kooperation) analysiert. Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass sich eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarländern positiv sowohl auf die Versorgungssicherheit als auch den Wohlstand in der Schweiz auswirken wird.

Frontier arbeitet regelmäßig an Projekten rund um den Energiesektor. Nähere Informationen erhalten Sie unter media@frontier-economics.com oder unter +44 (0) 20 7031 7000.